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Niederlande

Provinz Gelderland
Teilbereiche aus der Veluwe und dem Achterhoek


An der niederrheinisch-westfälischen Grenze Deutschlands, in der östlichen Mitte von Holland beginnt die Provinz Gelderland, die mit ca. 5200 m ² so groß ist wie der Regierungsbezirk Düsseldorf.

Der Name Gelderland ist noch ein Relikt aus historischen Zeiten, als das Gebiet noch zum Herzogtum Geldern (heute NRW) gehörte.Das gesamte Territorium wird durch geographische Gegebenheiten aber auch nach der landwirtschaftlichen Nutzung in verschiedene Gebiete unterteilt und benannt.Hier werden jeweils nur kleine Teilbereiche des Gelderlandes erwähnt und vorgestellt, zum einen die im Norden liegende Veluwe und zum anderen der sogenannte Achterhoek.

Die Veluwe ist der größte Nationalpark der Niederlande, der sich über das Gelderland hinaus bis nach Flevoland zum Ijsselmeer ausdehnt. Die sehr abwechslungsreiche Natur wird geprägt durch große zusammenhängende Kiefern- und Mischwaldgebiete , weite Heideflächen, die im Herbst schön blühen sowie riesige Wanderdünen . Hier suchen und finden die Menschen Erholung bei Spaziergängen oder aber sie radeln auf einem gut ausgebauten Wegenetz. Nicht selten begegnet man Rotwild, Schwarzwild, aber auch wieder angesiedelten Urrindern in freier Wildbahn. Es gibt genügend Gelegenheiten sich entweder in Gasthäusern oder einfach nur auf Bänken niederzulassen und die unglaubliche Ruhe zu genießen.

Veluwe im Spätsommer

Dünen-/Heidelandschaft Veluwe/Sommer


Mitten im Park nahe Arnheim ist das berühmte Kröller-Müller Museum . Es beherbergt eine umfangreiche Bildersammlung von Vincent van Gogh. Andere wichtige ausgestellte Werke sind von George Seurat, Pablo Picasso, Fernand Leger, Piet Mondriaan und vielen anderen Künstlern .

Alleenartiger Wanderwege Veluwe


Mit dem Fahrrad (Fiets) kann man wunderbar entspannt durch die grüne Landschaft fahren, von einer kleinen Ortschaft zur nächsten. Entlang großer Wiesen durchzogen mit kleinen Wassergräben an denen die typischen Kopfweiden stehen. Recht häufig sieht man hier schöne alte Gehöfte in traditioneller Ziegelbauweise mit Reetdächern, die manchmal so wirken, als ob sie sich ducken, damit sie nicht weiter auffallen. Dabei lohnt sich immer ein Blick in die fast überall liebevoll angelegten Gärten der meisten Grundstücke.




Ein so eben beschriebener Landschaftsabschnitt findet sich u.a. zwischen Beek und Doesburg. Die beschauliche Hansestadt Doesburg zwischen der Ijssel und Oude Ijssel gelegen, ist eine Reise wert. Der Stadtkern ist gut erhalten und zeigt fachmännisch restaurierte Gebäude, die oft noch mittelalterlichen Ursprungs sind. Der Denkmalschutz wird hier groß geschrieben. Empfehlenswert ist ein Besuch des Senfmuseums und der kleinen Senffabrik, in der auch heute noch auf traditionelle Art und Weise produziert wird.

Die drei Bilder unten zeigen Ansichten von Doesburg

Alte Fassaden mit neuem Anstrich

Stadtbierhaus "De Waag"

Gemeinnütziger Kräutergarten Doesburg


Deichhaus bei Aerdt

Wer Abwechslung sucht und die flache Landschaft eintauschen möchte, kommt selbstverständlich auch auf seine Kosten. So kann man stundenlang im Grunde fast bis Arnheim auf Deichen zwischen Altrheinarmen und dem Rhein radeln. Es ist sogar möglich mit der Fähre ans andere Rheinufer überzusetzten (b. Pannerden u. Huissen).Die Bilder sind auf der Fahrt zwischen Lobith und Aerdt entstanden.

Altrheinarm

Huis Bergh

Eine andere Möglichkeit bietet das Montferland zwischen Beek und Zeddam, mit seiner durch die Eiszeiten geformten und großen Mischwäldern bewachsenen Endmoränenhügellandschaft . Eine schöne Route verläuft u.a. von Beek , Richtung
Stokkum weiter auf die Stadt s’Heerenberg zu. Man sollte es nicht versäumen , sich das aus dem 13. Jh. stammende, imposante Wasserschloß Huis Bergh anzusehen.

Mühle bei Stokkum


Impressionen aus der Provinzhauptstadt Arnheim

Markt in Arnheim

In der Nähe vom Korenmarkt

Auf dem Korenmarkt

Een Zangeres zonder naam

Fensterdekoration

Wir bedienen Klischees?


http://www.hanshendriksen.net/reisfotografie/fotoachterhoek.htm

http://doesburg.hanzestad.info

http://www.huisbergh.nl/Het-Kasteel.php